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Herbst-und Winterprogramm 2017

Das neuen Herbst-und Winterprogramm für Kinder und Erwachsene.

    
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Freitags Tutti Kiesi

Für Kinder ab 6 Jahren Jeden Freitag von 13.00 bis 16.00 Uhr Die Kinder können bei uns spielen, basteln, das Gelände erobern und Freunde treffen.

    
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Kletterkubus

Auf dem Tutti Kiesi Gelände befindet sich ein Kletterwürfel, indem man gefahrlos Bouldern kann. Ideal für Kindergeburtstage, Gruppen, Schulklassen, junge Erwachsene, Anfänger, angefressene Extremsportler - Kurzum für Alle!

    
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Tutti Kiesi 18+

Unter dem Titel "Tutti Kiesi 18+" bieten wir Interessante Kurse auch für Erwachsene an.

 
         
    
 Kinder Werkstatt 
  
 
     
    
 Schulprojekte 
  
 
     
    
 Kinder Kino 
  
 
     
    
 Ferienprogramm 
  
 
     
    
 Tutti Kiesi 18+ 
  
 
     
    
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TUTTI KIESI
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Presse 2017

 

Presse 2014 - 2016

    
  
  
 
     

Etwas Afrika im Tutti Kiesi

Fai Aid und Kaltenbachstiftung hatten drei Tage Spielangebot zum Thema "Afrika" im Programm.

RHEINFELDEN. Für die Kinder war es ein besonderes Erlebnis: Im Rahmen des dreiwöchigen Spiele-Angebots der Kaltenbachstiftung im Kulturpark Tutti Kiesi, war drei Tage lang "Afrika" angesagt. Für die Mädchen und Jungen, Betreuer, Organisatoren und die Gäste aus dem fernen Kenia war es zudem ein gelungener Beitrag zur Völkerverständigung. Am vergangenen Freitag endete das internationale Thema, seit Montag geht es aber weiter mit dem Ferienspaß.

"Man fühlt sich ein bisschen wie in Afrika. Es ist toll, dass Esther und Aurelia hier sind, und dass Herr Mauch übersetzen muss ist nicht schlimm", freut sich die neunjährige Stella. Insgesamt beteiligen sich 30 Mädchen und Buben am Thema Afrika, insgesamt nehmen 130 Schulkinder am dreiwöchigen Spieleangebot teil. Die Afrika-Teilnehmer waren fasziniert vom Angebot, das neben den Betreuern auch von Diakon Jörg Mauch sowie Esther Sungu und Aurelia Kubondo aus Kenia, geleitet wurde. Eine ganze Reihe bunter Höhepunkte war angesagt. Besonders angetan waren die Mädchen vom Haare flechten, hingegen die Jungen waren beim Herstellen eines Fußballs in der Überzahl. "Einen Fußball selber aus wenigen Materialien herstellen, das ist ganz einfach. In Kenia machen das die Kinder selber", weiß Mauch, der Vorsitzende der Hilfsorganisation Fair Aid. Man nehme alte Socken und stopfe diese in Plastiktüten. Dann überzieht man die geformte Kugel mit einem zweiten, großen Socken und mit diesem Ball kann man dann tatsächlich Fußball spielen.

Ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten die Teilnehmer beim Trommeln bauen: Blumentöpfe nach Herzenslust bemalen, dann mit feuchtem Butterbrotpapier bespannen und verkleben – fertig ist die Trommel und der Klang ist optimal. Vorsichtig die Perlen einfädeln, das gibt dann Halsketten und Armbänder, wie sie die Kinder in Kenia tragen. Die Holz- und Plastikperlen haben die beiden Frauen aus Kenia mitgebracht. Esther Sungu ist hauptamtliche Leiterin der Hilfsorganisation Choice for Live, Aurelia Kubondo die ehrenamtliche Direktorin des Projekts. Beide waren an allen drei Tagen im Tutti Kiesi im Einsatz. Taschen nähen, einen afrikanischen Tanz einstudieren und einfach nur zuhören, wenn Jörg Mauch, Aurelia Kubondo und Esther Sungu von den Menschen, den Kindern, in Kenia erzählen – die Ferienprogrämmler haben sehr viel über das Land auf dem schwarzen Kontinent erfahren. "Die Mädchen und Jungen machten begeistert mit, sie gingen ganz toll auf unsere Gäste zu, es herrschte eine offene, schöne Atmosphäre", beschreibt Jörg Mauch den dreitägigen Workshop innerhalb des Ferienangebotes. Und er betont: "Die Kombination mit der Kaltenbachstiftung ist richtig gut gelungen und sehr unkompliziert".

 

    
  
  
 
     

Drei Wochen Ferienspaß im Tutti Kiesi

Filzen mit den Füßen, einem Schmied über die Schulter schauen oder ein Musikvideo für das kenianische Hilfsprojekt "Choice for Life" drehen: Das Kinderferienprogramm der Kaltenbachstiftung kann sich sehen lassen.

Während die Schulkinder den Beginn der Ferien herbeisehnen, kann es für die ältesten Kindergartenkinder nicht schnell genug September werden. Manche Eltern haben dann allerdings ein organisatorisches Problem: Denn die Erstklässler fangen gut eine Woche nach dem regulären Schulstart an und viele Kindergärten können die Ehemaligen nicht mehr betreuen. Diese Lücke will die Kaltenbach-Stiftung schließen und bietet vom 12. bis 16. September eine Betreuung für Schulanfänger an.

Betreuung für Schulanfänger
"Mehrere Eltern und Kindergartenleiterinnen haben uns auf dieses Problem angesprochen", erklärt Dieter Kaltenbach. Von 8 bis 13 Uhr werden die Kinder im Tutti Kiesi betreut und mit einem Vesper verpflegt. Die Abholzeiten sind flexibel, 130 Euro kostet die Woche. Bislang liegen drei feste Anmeldungen vor, 40 Kinder sind die Obergrenze, so Kaltenbach.

Betreuung während der Ferien
Ab Montag, 1. August, bietet die Kaltenbach-Stiftung ein dreiwöchiges Sommerferienprogramm an, das am 19. August Dieses Programm richtet sich zum einen an Eltern, die ihre Kinder ab sechs Jahren verbindlich untergebracht wissen müssen, weil sie arbeiten. Sie können die Betreuung im Tutti Kiesi wochenweise buchen. "Rund 80 Kinder wurden für die ersten beiden Wochen bereits angemeldet", erläutert Malte Lindemann, der den Kulturpark Tutti Kiesi gemeinsam mit Kaltenbach leitet. Eltern können ihre Kinder aber auch nur für einen Tag anmelden – auf die Gefahr hin, dass die Plätze bereits belegt sind. "Mit unserem 20-köpfigen Team können wir rund 100 Kinder betreuen", so Kaltenbach. Und so funktioniert’s: Eltern bringen die Tageskinder um 8 Uhr an den Tutti Kiesi. Dort werden sie registriert, eventuelle Allergien abgefragt und sie bekommen ein Namensschild. Die Tagesgebühr von neun Euro wird in bar kassiert, darin enthalten sind Frühstück, Mittagessen und Getränke. "Bis 9.30 Uhr läuft die sogenannte Ankommenszeit, in der die Kinder frühstücken und sich ein bisschen akklimatisieren können", erklärt Kaltenbach. Danach wird bis 16 Uhr gemalt, gespielt, geplanscht oder geklettert.


Besondere Aktionen
Am Montag können die Kinder gemeinsam mit einer Fachfrau einen Teppich aus Schafswolle filzen – und zwar mit den Füßen. In der zweiten Ferienwoche zeigt ein Schmied sein altes Handwerk. Und zum ersten Mal beteiligt sich der Verein Fair Aid am Ferienprogramm. Wie berichtet, ist gerade Besuch aus Kenia zu Besuch, wo Fair Aid das Hilfsprojekt "Choice for Life" unterstützt. Von Mittwoch, 3. August, bis einschließlich Freitag, 5. August, können die Kinder Trommeln und kleine Schmuckstücke basteln oder aus bunten Stoffen Taschen nähen. "Außerdem wollen wir zu dem Lied ’Africa Rising’ einen Tanz einstudieren", erklärt Jörg Mauch von Fair Aid. Das soll gefilmt und Teil eines Musikvideos werden. Denn auch Kinder aus Kenia, von der Hebelschule und der Vorstand von Fair Aid haben getanzt. "Das Video soll zeigen, dass Kinder Kinder sind – egal, wo sie leben." Am Freitag, 5. August, findet zudem ein Sponsorenlauf zugunsten von Choice for Life statt. Darüber wird die BZ noch berichten.

    
  
  
 
     

Der Kunstsonntag wirkt anziehend

Skulpturen, Mitmachangebote, Ausstellungen und vieles mehr: Der Aktionstag im Tutti-Kiesi-Areal machte viel Spaß.

RHEINFELDEN. Strahlender Sonnenschein lockte zahlreiche Besucher zum zweiten Kunstsonntag ins Tutti-Kiesi-Areal. Bei schönstem Wetter war auf dem weitläufigen Gelände ein buntes Spektrum für jeden Geschmack geboten: Bilder und Skulpturen in der Freilichtgalerie, Kreatives zum Mitmachen, Ballett und Pop- und Rockmusik.

Zum Action-Painting lud die Kunstküche des St. Josefshauses. Unter Anleitung von Christina Kuhn stellten Kinder und Jugendliche mittels Farben aus Sprühflaschen spontane Zufallsbilder her. Bei Andy Widmann konnten Collagen aus Naturmaterialen und Fundstücken wie Muscheln gefertigt werden. Umlagert war die Seifenwerkstatt, bei der die Besucher Kernseife selber machen konnten.

Auf der weitläufigen Wiese bauten den ganzen Nachmittag Kinder und Erwachsene, angeleitet von Malte Lindeman, an einer riesigen Kugel mit sternförmigen Elementen aus Bambusrohren und Folien: ein Kreativ-Angebot der Kaltenbach-Stiftung, das gerne angenommen wurde. Fünf bis acht Meter Durchmesser hat die luftige Bambus-Konstruktion. Am Stand der Kunstschule Nicola Quici wurde mit Feilen eifrig an Ytong-Steinen gearbeitet. Quici machte es vor, wie aus diesem Material die fantasievollsten Formen und Figuren entstehen. Farbtupfer im Grünen setzten die mehr als 90 zipfelmützigen Gestalten aus Papprollen und Papier im Zwergengarten von Willi Raiber. "Es soll Spaß machen", sagte der Künstler über seine lustige Installation, die noch Zuwachs bekam durch mitgebrachte Zwergenfiguren von Besuchern. Unterm schützenden (Sonnen-)Zeltdach hatte Raiber auch seine originellen Schlaumüller aufgebaut.

In der Freilichtgalerie vor dem Jugendhaus entdeckten die Kunst-Flaneure farbintensive Bilder der Malerinnen Michaela Dold und Karin Volz, deren leuchtkräftige Gemälde sommerlich gute Laune machten, realistische Naturmotive von Wilhelm Schmieder sowie eindrucksvolle Tier- und Porträtskulpturen von Mirjam Bucher Bauer. Wie man aus Marmormehl Bilder gestaltet, demonstrierte Hilda Lützelschwab den Besuchern, die diese Technik ausprobieren durften. Im Jugendhaus hatte Glaskünstler Wilfried Markus Objekte aufgebaut. Viel beachtet waren dort auch die bemerkenswerten Ergebnisse des Fotomarathons (wir berichten noch).

Unterm Dach des Vacono Domes tanzten Schülerinnen der VHS-Ballettkurse von Kateryna Pavlova. Entzückend anzusehen waren die Jüngsten im Tutu, die in einigen Kostproben zeigten, was sie schon an Ballettschritten und tänzerischen Bewegungen gelernt haben. Die fortgeschrittenen jungen Mädchen und Frauen tanzten in eleganten Choreografien anmutig, graziös und zauberhaft über die Bühne, zur Freude der Zuschauer in den gut gefüllten Reihen. Rockige und poppige Stücke, Songs und Balladen hatte die Band Hobos von der Rheinfelder Musikschule im Repertoire. Die junge Formation um die Sängerin Luise-Sophie Löprich brachte frischen Rock- und Pop-Sound unter die Kuppel.

Bei der Arbeit über die Schulter schauen konnte man den fünf Teilnehmern der Skulpturenwerkstatt. Die Bildhauer Olaf Jung, Salvatore Meinardi, Marc Oschwald, Simon Stiegeler und Volker Scheurer waren dabei, ihren Werken den letzten Feinschliff oder den farbigen Anstrich zu geben. Mit vereinten Kräften wurde Scheurers ultramarinblaue 7,60 Meter hohe abstrahierte Figur in die Aufrechte gehievt. Stiegeler feilte noch an Details seiner figürlichen Holzskulpturen, Oschwald trug auf seine Arbeit schwarze Farbe auf, Jung verpasste seiner organisch geformten Menschengestalt blaue Farbakzente. Am späten Nachmittag wurden die fertigen Skulpturen präsentiert, die nun ein Jahr lang im Park bleiben. Den ganzen Nachmittag ließen sich viele Familien und Besucher jeden Alters vom kreativen Tun unter freiem Himmel anregen und zwischendurch Flammkuchen schmecken.

Kulturamtsleiter Claudius Beck freute sich: "Es ist mehr los als beim ersten Kunstsonntag in der Innenstadt vor vier Jahren".

 

    
  
  
 
     
Badische Zeitung am 31. OKtober 2015

Bambuskunst vor dem Vacono Dome

Die Dieter-Kaltenbach-Stiftung schafft im Rahmen eines Workshops Werke von eleganter Leichtigkeit im Tutti-Kiesi.

 

RHEINFELDEN. Kunst im öffentlichen Raum ist immer willkommen, weil viele Menschen daran teilhaben können. Aktuelles Beispiel: Drei elegante, filigrane Gebilde aus Bambusstangen im Kulturpark Tutti Kiesi. Sie sorgen für Staunen bei Passanten und manch einer fragt beim Team der Dieter-Kaltenbach-Stiftung nach, was es damit auf sich hat, berichtet Frieder Kaltenbach. Die "Kunstwerke" wurden aus Bambusstangen gebaut im Rahmen einer Austausch- und Fortbildungsveranstaltung, organisiert von der Dieter-Kaltenbach-Stiftung in Lörrach und Rheinfelden für den "Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze".

100 Mitarbeiter von diesen pädagogischen Spielplätzen haben daran teilgenommen. Sie kamen aus ganz Deutschland, von Berlin, Dresden bis München. Die Aktiv-Spielplatz-Pädagogik, so Kaltenbach, habe erst in den 1960er Jahren in Deutschland Fuß gefasst etwa zeitgleich seien der erste Abenteuerspielplatz in Berlin und die erste Jugendfarm in Stuttgart entstanden.1972 wurde dort auch der "Bund der Jugendfarmen und Aktivspielplätze" als bundesweit tätiger Verein gegründet mit dem Ziel, Kindern die Natur therapeutisch näher zu bringen. 500 solcher Spielplätze gibt es bundesweit.

Im Bund sind 170 freie Träger organisiert, auch die Dieter-Kaltenbach-Stiftung. Diese hatte für die Fortbildung zehn Workshops organisiert, darunter drei in Rheinfelden: Die Bambus-Bau-Aktion "Hoch hinaus, filigran und elegant", "Malen und Zeichnen", sowie "Alles was fliegt, das Spiel mit dem Wind" (Bumerang oder geniale Papierflieger). 20 Teilnehmer hatten sich für die spannende Bambus-Bau-Aktion entschieden. Mit leichten Bambusstangen, gestalteten sie "einfache aber intelligente Fachwerkkonstruktionen, die in den Himmel wachsen", so wie ein zirka neun Meter hoher Turm, der aber aus Sicherheitsgründen wieder entfernt wurde. Dafür stehen jetzt auf der großen Wiese vor dem Vacono-Dome eine Kugel, eine Kuppel und ein Dreieck, auf der ein "echtes, kaltenbachsches Windrädchen" montiert wurde. Etwa 100 verschieden lange Bambusstangen pro Skulptur wurden mittels Gummiband in Fünf- oder Sechsecken zu erstaunlich stabilen Objekten verbunden.

Überwindung der Schwerkraft
Beschrieben wird die Bauaktion als "ein beeindruckendes und lehrreiches Erlebnis, technische und gestalterische Prinzipien vermitteln sich spielerisch von selbst bei dem Versuch, die Schwerkraft durch Konstruktion zu überwinden". Kursleiterin war Anna Bauregger, Schreinerin, Architektin und Zirkuspädagogin aus München. Sie gehört zum Planungsteam "Sommer-Hoch & Tiefblau", spezialisiert auf baukulturelle Bildung für Kinder und Jugendliche.

Völlig neue Sichtweisen
Nachdem sich die Teilnehmer zunächst in kleinen Konstruktionen geübt haben, sei es beim Aufstellen der endgültigen "Bauwerke" im Freien "faszinierend gewesen, wie schnell mit einfachen Bedingungen der Raum gestaltet und verändert wurde", und wenn sich die Kugel bei Wind von selbst über den Platz bewegt, würde sich immer wieder eine völlig neue Sichtweise ergeben, sagte Kaltenbach. Außerdem hätte er beobachtet, dass Kinder wegen der filigranen Bauweise vorsichtig damit umgehen, "das freut uns sehr", auch dass die Skulpturen seit 14 Tagen (immer noch) unangetastet da stehen. Alles in allem spricht Kaltenbach von einer "schönen, architektonischen Aktivität, die wir gerne in unser Ferienprogramm aufnehmen werden".

    
  
  
 
     

Badische Zeitung am 25. August 2015

 

Der Spannungsbogen bleibt erhalten

Riesiger Andrang herrschte beim dreiwöchigen Sommerferienprogramm der Dieter-Kaltenbach-Stiftung im Tutti Kiesi .

 

RHEINFELDEN (BZ). Die sechs Wochen Sommerferien sind für Eltern immer eine große Herausforderung. Stellt sich doch die Frage: Was können die Kinder während dieser Zeit machen und wohin kann man sie bringen? Rheinfelden bietet für die Familien ein sehr gutes und breit aufgestelltes Angebot mit vielen beteiligten Einrichtungen an. Ein wichtiger Partner der Stadt ist die Dieter-Kaltenbach-Stiftung. Seit sieben Jahren finden im Kulturpark Tutti Kiesi Ferienprogramme für Kinder ab 6 Jahren statt und sind bei Eltern wie Kindern sehr beliebt.

Ein Geheimtipp sozusagen, sagt Frieder Kaltenbach, der Leiter dieser Einrichtung, "weil wir es schaffen, ein Programm zu veranstalten, bei dem der Spannungsbogen des Angebots für die Kleinen und großen Kinder für die gesamte Zeit stimmt." Kinder brauchen Orte, an denen sie sich frei bewegen und entfalten können, sowie an Herausforderungen wachsen dürfen. Dafür ist das Tutti Kiesi mit seinem Hüttenbauplatz der ideale Ort. Die Stadt unterstützt diese Arbeit finanziell.

Dieses Jahr schlug das dreiwöchige Ferienprogramm der Dieter-Kaltenbach-Stiftung alle Rekorde. Früh morgens um 8 Uhr standen die Kinder mit ihren Eltern schon vor der Türe und warteten ungeduldig auf den Einlass. "In den ersten beiden Wochen konnten wir schon um 8.20 Uhr täglich 100 Kinder und mehr willkommen heißen", sagt Frieder Kaltenbach.

Die Jüngsten waren 6 Jahre, die alten Hasen bis 14 Jahre alt. Um 8.30 machte sich bei vielen der erste Hunger bemerkbar und das Frühstücksbuffet mit Käse, Wurst, Tomaten, Trauben, Zopf, Marmelade und Nutellabrote wurde ruck-zuck aufgefuttert. Die Bäckerfamilie Patane spendete dafür die Brötchen und Kuchen.

Mit Begeisterung und Feuereifer, die ansteckend waren, beteiligten die Kinder sich am Programm. Täglich konnten sie zweimal aus einer bunten Palette ihr Workshop Angebot auswählen. 17 Betreuer haben sich mit viel Spaß dieser Herausforderung gestellt und mit Bravour gemeistert.

Da gab es den Hüttenbauplatz mit Säge, Hammer und Nägeln und die Malwerkstatt für echte Künstler – es wurden Traumhäuser und Tiere auf die Leinwand gebannt. An der Origami-Station konnte man wunderschöne Tiere, Schachteln, Windspiele, Kugeln und vieles anderes aus edlen Papieren falten. Im Jugendhaus wurde getanzt, in der Wichtelwerkstatt entstanden mit Wolle, Faden, Filz und Stoffen Frösche, Fische und geheimnisvolle Wesen.

Ein richtig tolles Sportangebot wurde in der Turnhalle mit Akrobatik angeboten und im Kletterhaus war großer Mut gefragt. Aus Speckstein entstanden Anhänger. Wer es ruhiger haben wollte, konnte sich hingegen Märchen und Geschichten anhören.

Trotz großer Hitze in den ersten beiden Wochen hatte Schmied Marc Pfeil jeden Vormittag sein Feuer auf der Feldesse angezündet und Schlangen, Schnecken, Haken und Gürtelschnallen mit den Kindern geschmiedet. Die neue Wasserrutsche sorgte nachmittags für Abkühlung und Riesenspaß. Wie im Flug gingen die drei Wochen vorbei, Langeweile war in dieser Zeit ein Fremdwort.

Tamara Übelin, die in Freiburg Kulturwissenschaft studiert, und Jan Lützeler drehten mit den Kindern einen Film, auf den alle schon gespannt sind.


Wer Lust auf mehr bekommen hat, kann sich hier fürs Herbstferienprogramm anmelden: http://www.tuttikiesi.de

 

in Zahlen

 Täglich zwischen 90 bis 130 Kinder haben in den drei Wochen 1200 Portionen Wassereis geschlotzt. Auf dem Bauplatz wurden 600 Laufmeter Bretter mit über 9000 Nägeln verarbeitet. Die Köchin hat 1300 Waffeln gebacken, 25 Kilogramm Nudeln gekocht, 90 Kilogramm Tomaten geschnitten und 90 Salatköpfe sowie 300 Gurken verarbeitet.  

    
  
  
 
     

Badische Zeitung am 11. November 2014:

Partnerschaft steht auf festen Füßen

Stadt und Dieter-Kaltenbach-Stiftung verlängern ihre Zusammenarbeit um weitere drei Jahre / Ferienbetreuung ist ein Renner.

 

RHEINFELDEN. Die Stadt hat mit der Kaltenbach-Stiftung und dem Tutti-Kiesi einen guten Griff gemacht. Davon zeigen sich Rolf Karrer und der Sozialausschuss überzeugt. Seit sechs Jahren bietet die Einrichtung im Tutti-Kiesi in Zusammenarbeit mit Kulturamt, Stadtbibliothek und neuerdings auch dem Jugendhaus ein umfassendes Freizeitangebot für Kinder, Jugendliche und Erwachsene und sie wird diese Arbeit im Auftrag der Stadt weiter fortsetzen.

Die Bandbreite der Leistungen ist eindrucksvoll: Die Kaltenbach-Stiftung engagiert sich von der Ganztagsbetreuung der Hans-Thoma-Schüler bis zur Ferienbetreuung, damit Eltern Familie und Arbeit vereinbaren können. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Stadt findet deshalb eine Fortsetzung für weitere drei Jahre, entsprechend wird der Vertrag verlängert. Für die Stadt schlägt dies 2015 mit einem Personalkostenzuschuss von 110 700 Euro zu Buche. Außerdem werden 250 00 Euro für Sachkosten geleistet.

Schatzkästlein Tutti-Kiesi
Geschäftsführer Frieder Kaltenbach zeigte in der Sitzung die umfangreiche Arbeit und pädagogischen Ansätze im Kulturpark auf, und betonte, dass das "Tutti-Kiesi ein Schatzkästlein" ist. Mit dem Anspruch Raum zum Forschen, Begreifen und Entdecken zu geben, engagieren sich die Mitarbeiter auf 1,8 Stellen, unterstützt von einem Bufdi (Bundesfreiwilligendienst), Honorarkräften und ehrenamtlichen Helfern für offene Spiel- und Werkstattangebote. Erwachsene haben die Möglichkeit zum Malen und textilen Gestalten, in Kooperation mit der Eichendorffschule werden außerdem lernbehinderte Kinder mit Spielen und Werkstattangeboten gefördert und die Ganztagsschüler der Hans-Thoma-Schule in Warmbach, die Kunst, Werken und Naturpädagogik erleben.
 
Kosten und Einnahmen
Das vernetzte Angebot, das Frieder Kaltenbach mit dem Jahresbericht 2013 aufzeigte, kostete zuletzt knapp 181 000 Euro. Zur Finanzierung tragen der Personalkostenzuschuss der Stadt und Sachkosten bei, aber auch Einnahmen aus dem Betrieb. Über 36 000 Euro werden mit dem Ferienangebot für Kinder erwirtschaftet, für die Vermietung von Räumen im Spielhaus kommen gut 7500 Euro herein. Um das Unternehmen am Laufen zu halten, schießt die Kaltenbach-Stiftung Eigenmittel über 12 000 Euro bei, außerdem finanzieren Zuschüsse und Spenden den Betrieb.

Renner Ferienprogramm
Ein Renner sind die Teilnehmerzahlen bei der Sommerferienbetreuung im Tutti-Kiesi. Im vergangenen Jahr – für 2014 rechnet Frieder Kaltenbach mit einem ähnlichen Ergebnis – gab es 1617 Teilnehmer, davon waren 710 Kinder die ganze Woche in der Betreuung. Pro Tag erhielten aber nie weniger als 100 Kinder, die Möglichkeit, sich unter Anleitung sinnvoll zu beschäftigen. Die stärkste Altersgruppe bilden die Acht- bis Zehnjährigen (50 Prozent), 80 Prozent der Kinder sind aus Rheinfelden und den Ortsteilen.

Freizeitpark bewährt sich
Dass der Kultur- und Freizeitpark sich insgesamt gut entwickelt, freute im Sozialausschuss Bürgermeister Rolf Karrer auch im Rückblick auf den Zustand des Geländes Tutti-Kiesi vor der Grün 07. Eckhart Hanser (CDU) pflichtete ihm bei, dass der Stadt nichts Besseres hat passieren können, als dass dieses Bauschuttgelände gestaltet wurde und nun auch einen sozialen Nutzen mit verschiedenen Einrichtungen erfüllt.

    
  
  
 
     

Badische Zeitung am 25. August 2014

Im Tutti-Kiesi ist was los

Drei Wochen lang war das Tutti Kiesi täglich ab 8 Uhr fest in Kinderhand. Jeden Tag wurden bis zu 100 Kindern eine spannende Betreuung geboten – samt Fischstäbchen.

RHEINFELDEN (BZ). Das Kinderferienprogramm des Jugendreferats der Stadtverwaltung läuft auf Hochtouren. Ein sehr wichtiges Angebot für die Betreuung von Kindern in großem Stil erfüllt auch die Kaltenbach-Stiftung auf dem Tutti-Kiesi-Areal. Drei Wochen lang war das Tutti Kiesi täglich ab 8 Uhr fest in Kinderhand. Jeden Tag wurden bis zu 100 Kindern eine spannende Betreuung geboten – samt Fischstäbchen.

Jeden Morgen um 9.30 wurden unter dem Vakono Dome eng zusammen gerückt 100 Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren willkommen geheißen. In der dritten Woche konnte man zwischen der fröhlichen Kinderschar außerdem noch zwei besondere Gäste begrüßen: Cornelia Rösner, die Leiterin des Amts für Familie, Jugend und Senioren, und Rolf Karrer, Bürgermeister von Rheinfelden. Beide staunten nicht schlecht über das umfangreiche Programm, das den Kindern angeboten wurde: Wichtelwerkstatt, Perlen fädeln, Basketball spielen, Billard spielen, die Holzwerkstatt besuchen, auf dem Bauplatz Hütten bauen, im Spielraum malen, bauen und basteln oder im Kubus klettern. Am besten hatte es den Gästen bei unserem Schmied, Mark Pfeil, gefallen. Die Macher der Kinderbetreuung im Tutt-Kiesi-Areal schreiben in einer Pressemitteilung, dass Rolf Karrer und Cornelia Rösner "gar nicht mehr ins Rathaus zurück" wollten. Beide hätten demnach am liebsten die Ärmel hochgekrempelt und losgelegt.

Recht bald stallten die Kinder den Verwaltungsspezialisten auch ganz konkrete Fragen. Ein 10-jähriges Mädchen wollte von Karrer erfahren: "Was machst Du als Bürgermeister im Rathaus eigentlich?" Rösner soll geschmunzelt haben und Karrer gelacht. Er erklärte: "Im Rathaus arbeiten ganz viele Menschen und tun sehr unterschiedliche Dinge, alle zum Wohle der Menschen in der Stadt. Frau Rösner als Amtsleiterin ist zum Beispiel auch für das Tutti Kiesi zuständig. Ich habe auch sehr verschiedene Aufgaben und mir persönlich macht diese Tätigkeit sehr viel Spaß." Das Mädchen, so betont es die Kaltenbach-Stiftung, sei damit zufrieden gewesen und mit dem Roller davongesaust.

"Ohne die gute Unterstützung und Anerkennung aus dem Rathaus, dem technischen Dienst mit Siegfried von Au und der Zusammenarbeit mit Andreas Kramer vom Jugendhaus könnten wir unser Ferienprogramm in dieser Form gar nicht durchführen, dafür vielen Dank", sagen die Betreuer der Kaltenbach-Stiftung. In den drei Ferienwochen wurde das gesamte Jugendhaus von den Kindern in Beschlag genommen. Sie konnten dort die Küche, den großen Saal als Kino und für das gemeinsame Mittagessen nutzen, sowie den Billardraum und Werkraum.

Als nach dem Mittagessen eine Mutter ihren kleinen Jungen abholen wollte, beschwerte sich dieser heftig, dass er noch ganz viel machen müsse und überhaupt noch nicht nach Hause möchte, sie solle um vier Uhr noch einmal kommen.

Auch im nächsten Jahr soll wieder eine offene Ferienbetreuung im Tutti-Kiesi-Areal stattfinden, doch zuvor kommen ja noch die Herbstferien in denen auch wieder ein Tutti-Kiesi-Ferienprogramm in Planung ist.

Autor: BZ

    
  
  
 
     

Badische Zeitung am 21. Juli 2014

Oberrheinplatz als Baustelle auf Zeit

Sommeraktion des Stadtmarketings läuft weiter / Karaoke auf dem Friedrichplatz.

RHEINFELDEN (luik). Wie schon letzten Samstag bieten die Innenstadtplätze einige bunte Veranstaltungen für Groß und Klein, um die Sommertage interessant und abwechslungsreich zu gestalten. Zur Eröffnung des Hochrheincenters hat sich das Stadtmarketing einige Begrüßungsaktionen ausgedacht, die bis Ende November andauern sollen. Am Samstag wurden am Oberrheinplatz eine Spielstation und am Friedrichplatz Grillen und Karaoke angeboten, die erste Familienaktion der Reihe.

Die Leiterin des Stadtmarketing und Tourismus, Gabrielle Zissel, hatte mit Unterstützung der Kaltenbach-Stiftung das Programm organisiert und freut sich auf die verbliebenen Aktionen, da sie schon Erfolge wie das Platzkonzert der Blaskapelle Eichsel, dem Musikverein Herten und der Stadtmusik Rheinfelden verzeichnen kann. Das Konzert soll im nächsten Jahr sogar wiederholt werden.

"Unser Ziel war es, die Innenstadtplätze ein bisschen zu bespielen und den Besuchern des neuen Hochrheincenters etwas anzubieten. Die Veranstaltungen wurden bisher gut angenommen, nur die Hitze macht uns zu schaffen", verrät Zissel, die sich am Samstag freute, die erste Familienaktion zu präsentieren.

Am Oberrheinplatz präsentierte sich eine Bauwerkstatt mit 2000 Bausteinen, die Malte Lindeman leitete und eine Station, an der mit Hilfe von Heidi Krause verschiedene Origami gefaltet wurden. Bis 16 Uhr standen sie mit ihren Helfern Marvin Bosch, Christian Ostariz, Johannes Schittenhelm und Marvin Ilg bereit, um Kinder zu begeistern. Ob beim morgendlichen Einkauf, zum Frühstück oder einem Eis in der Sonne – viele Familien genossen am Wochenende das warme Wetter und fügten noch einen Besuch bei den beiden Plätzen an.

Hatte man das Origamifalten erlernt und mit den Bauklötzen wieder einen Ausflug in die Kindheit unternommen, lohnte sich noch ein Besuch am lustigen Karaoke-Stand von Matthias Ockenga, mit Getränkeangebot, der vom Public Pub und Woody`s Imbiss getragen wurde. Die beiden Inhaberinnen Ursula Binczyk und Petra Schröder arbeiten oft zusammen und sind ein eingespieltes Team. Sie haben ihre Aktion größtenteils selbst finanziert, erhalten jedoch einen Zuschuss vom Stadtmarketing. Das Duo Binczyk und Schröder plant eine Wiederholung am 2. August.

    
  
  
 
     

Experimente mit Feuer für Viertklässler aus Herten. 

24 Schüler der vierten Schulklasse aus Herten haben an ihrem Projekttag mit Feuer experimentiert. In einem Versuch machten sie die aufsteigende Wärme des Feuers mit einer großen Plastiktüte, die sich über einer Flamme befand, sichtbar. Der Forscherdrang setzte sich in den Werkstätten fort. Alles Mitgebrachte wurde ausprobiert, brennbar oder nicht – die Ergebnisse wurden sorgfältig aufnotiert.

Gefährlich wurde es als ein mitgebrachter Legostein in Flammen aufging. Er brannte lichterloh, entwickelte eine rußige und giftige Rauchwolke. Dies beeindruckte sehr, nun konnte man erahnen, was passiert, wenn es in einem Kinderzimmer zum Brand kommt.

 Schon war man bei den Löschmöglichkeiten. Löscht man mit Wasser, oder soll die Flamme besser erstickt werden? Jetzt wurde es wirklich gefährlich. Unter großen Sicherheitsmaß- nahmen und Belehrungen, wurde Benzin entzündet und die hochschießenden Flammen mit einem Tuch erstickt. Beim nächsten Versuch, das Benzin mit Wasser zu löschen, spritzte das Feuer hoch, verteilte sich und die Flammen brannten auf dem Tisch und Boden weiter. Dieser Versuch machte allen deutlich wie gefährlich ein falscher Löschversuch sein kann. Nach der Pause durften die Schüler im Freigelände ein Lagerfeuer entfachen. Bald stieg an acht Stellen Rauch auf, der sich schnell in Feuer umwandelte und ein köstlicher Duft, von Stockbrot verteilte sich auf dem gesamten Areal. Mit strahlenden Augen, Rauchgeruch in den Kleidern und sehr zufrieden machte sich die Kinderschar auf den Heimweg.

    
  
  
 
     

Bericht über die Osterferienbetreuung: Buntes Treiben im Tutti Kiesi

Im Kulturpark Tutti Kiesi wurde das Osterferienprogramm für Kinder ab 6 Jahren mit Begeisterung angenommen. Kurz vor 8 Uhr wartete Niko schon ganz ungeduldig vor der Tür, er wollte auf jeden Fall der Erste sein. Um 9.30 Uhr bei der Begrüßungsrunde konnten wir dann über 80 Jungs und Mädchen willkommen heißen. Etwa die Hälfte der 8 bis 13 Jährigen kamen direkt aus Rheinfelden und Oberrheinfelden , die anderen aus Warmbach, Nollingen, Degerfelden, Karsau, etliche aus Herten , Wyhlen und Grenzach und einige von weiter her, wie Schopfheim, Lörrach und Bad Säckingen. Bevor es nun richtig losging, wurden die Regeln erklärt, unser Betreuerteam und das Tagesprogramm vorgestellt. „Nicht spucken, nicht schlagen und nichts werfen, außer einem Ball „ meldete sich Tom, “und wann öffnet endlich der Hüttenbauplatz.?“ Jetzt! Martin, Hannes und Malte hatten von nun an bis zur Mittagspause keine ruhige Minute mehr. Jetzt wurde ohne Pause genagelt, gesägt und gebaut. Aus Unmengen von Brettern, Hölzern und Paletten entstand während der Ferienwoche ein eindruckvolles Hüttendorf. Dabei blieb es nicht aus, dass mal der Daumen statt des Nagels getroffen wurde, oder man sich an einem Nagel verletzte, von solchen Kleinigkeiten lies man sich jedoch nicht entmutigen. Auf dem ganzen Platz herrschte ein reges Treiben, Kinderlachen, Ballspielen, Dreirad fahren, Fangen- spielen und Sandburgen bauen. So viel Trubel machte Hunger und weil das Mittagessen noch in weiter Ferne lag, wurden die von der Bäckerei Glück gespendeten süßen Teile gerne gefuttert.

    
  
  
 
     

Kulturpark Tutti Kiesi Sommer 2011 SOMMERZEIT: Ganz spielerisch

Freundlich scheint die Sonne aufs Tutti-Kiesi. Die Kinderbetreuung der Kaltenbachstiftung ist zu Ende, die meisten Eltern haben ihre Sprösslinge abgeholt. Einige wenige sind noch da: Ein kleines Mädchen versucht ein Rad zu schlagen und ruft dabei entzückt: "Lena, schau mal!" Ein Junge beobachtet ein paar junge Leute, die auf der Wiese Frisbee und Diabolo spielen. Fasziniert schaut er in den Himmel: Immer höher werden die Diabolos geworfen, 10 Meter, 15 Meter. Eine Spaziergängerin bleibt stehen und schaut zu. Als ein Spieler sein Diabolo nicht mehr fangen kann, ruft sie: "Du hast ja auch in die Sonne geschaut!". Seiltricks, hochwerfen, die meisten der jungen Leute arbeiten bei der Kaltenbach- Stiftung und wissen, was sie tun. Das wissen die Frisbeespieler offensichtlich nicht, denn die grüne Scheibe ist schon wieder im Gras gelandet. Spaziergänger mit Hunden ziehen vorbei, ein junger Mann verschwindet im Gebäude und kommt mit einem Eis heraus. Die letzten Kinder werden geholt, die Diabolos verschwinden in der silbernen Kiste, aus der sie mühevoll befreit worden waren – zehn Paar Stöcke mit Seil, heillos miteinander verknotet.

Tutti Kiesi in der Presse

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